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Google rollt September-2026-Spam-Update aus: Was SEO-Verantwortliche jetzt tun sollten

Google hat am 24. September 2026 ein neues Spam-Update für die Suche veröffentlicht. Der Rollout läuft weltweit und in allen Sprachen und kann laut Google bis zu zwei Wochen dauern.

Wer in dieser Zeit Rankingschwankungen beobachtet, sollte nicht vorschnell reagieren – aber genau hinsehen, ob die eigene Seite betroffen sein könnte.

Was Google gemeldet hat

Laut dem Google Search Status Dashboard begann der Rollout am 24. September 2026 um 09:15 Uhr US-Pacific-Zeit. Google beschreibt den Vorgang knapp: veröffentlicht wurde das „September 2026 spam update“, es gelte global und für alle Sprachen, der Rollout könne bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. Welche Art von Spam das Update konkret adressiert, nennt die Statusmeldung nicht – anders als bei manchen früheren Updates, die Google gezielt mit einer Spam-Kategorie wie skalierten Inhalten oder Cloaking verknüpft hat. Diese Einordnung bleibt offen.

Was ein Spam-Update von einem Core-Update unterscheidet

Google führt Spam-Updates gesondert von den bekannteren Core-Updates auf. In der eigenen Dokumentation zu Spam-Updates erläutert Google, dass damit „bemerkenswerte Verbesserungen“ der automatisierten Spam-Erkennung gemeint sind – Verbesserungen an SpamBrain, dem KI-gestützten System, das Google zur Erkennung von Suchspam einsetzt. Ein Core-Update verändert dagegen, wie Google Inhalte insgesamt bewertet und einordnet. Für die Praxis heißt das: Ein Spam-Update trifft in erster Linie Seiten, die gegen Googles Spam-Richtlinien verstoßen – nicht die allgemeine Bewertung thematisch relevanter, richtlinienkonformer Inhalte.

Was das für Ihre Rankings bedeutet

Solange der Rollout läuft, können Rankings schwanken, auch ohne dass an der eigenen Website etwas geändert wurde – das ist bei jedem mehrtägigen Update-Rollout so und für sich genommen noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn sich nach Abschluss des Rollouts ein dauerhafter, klar erkennbarer Rückgang zeigt, lohnt sich eine genauere Prüfung. Google formuliert das in der eigenen Dokumentation so: Seiten, die nach einem Spam-Update eine Veränderung feststellen, sollten die Google-Spam-Richtlinien darauf prüfen, ob sie diese einhalten.

Was SEO-Verantwortliche jetzt tun sollten

Für die kommenden zwei Wochen empfiehlt sich ein ruhiger Kurs: Rankings und Sichtbarkeit in der Google Search Console beobachten, aber keine überstürzten Änderungen an Inhalten oder Linkstruktur vornehmen, solange der Rollout noch nicht abgeschlossen ist. Zeigt sich danach ein anhaltender Verlust, hilft ein Abgleich mit Googles Spam-Richtlinien – etwa zu Themen wie irreführenden Inhalten, automatisiert erzeugtem Text ohne redaktionellen Mehrwert oder manipulativen Linkstrukturen.

Wichtig für die Erwartungshaltung: Google weist ausdrücklich darauf hin, dass Verbesserungen nicht sofort wirken. Selbst wenn eine Seite ihre Praktiken ändert, kann es Monate dauern, bis die automatisierten Systeme das erkennen und die Bewertung entsprechend anpassen. Bei Linkspam ist die Aussage noch härter. Bricht eine Seite ein, weil Google manipulative Links neutralisiert hat, hilft auch deren nachträgliches Löschen nicht: Die verlorenen Rankings kehren nicht zurück, da der künstliche Vorteil ersatzlos entfallen ist.

Quellen

SEO-Insights